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Seit wann fotografierst du?

Vor dem Studium hätte ich wahrscheinlich gesagt, seit 2005 oder so. Mit etwas Demut während dem Studium dann, seit dem Studium, und realistisch fotografiere ich erst wirklich danach. Ich glaube mit jeder Entwicklung die man durch macht, definiert man das neu. Wahrscheinlich war es der Zeitpunkt als ich mich für Reportage entschied.

 

Hast du dein erstes Bild noch?

Ich weiß nicht mal, was mein erstes Bild war. Sentimentaler Mist. Ich würde es wahrscheinlich sowieso schlecht finden.

 

Was sind deine Lieblingsmotive, eher Menschen oder Architektur?

Menschen. Warum gibt es keine weiteren Auswahlmöglichkeiten?

 

Lieber schwarz/weiss oder Farbe und warum?

Farbe. S/W macht jedes noch so schlechte Bild, irgendwie gut. Vermittelt immer den Eindruck tiefgründiger Sozialstudie. SW, was sowieso nur noch aus Lightroom kommt, ist für mich ein Werkzeug von Pseudokünstlern. Das ist allerdings mein Reportageblick. Und jeder der mit einer Mittelformat rum rennt und seine Nächte vor der Entwicklerschale verbringt, hat meinen vollen Respekt. Allerdings „rette“ ich auch mal Bilder, wenn die Lichtverhältnisse so schlecht waren, dass der ISO Augenkrebs verursacht. Ich blitze halt auch so ungern. Damit fällt man halt auch auf.

 

Was hältst von Instagram?

Super Marketing-Tool. Finde Pinterest allerdings hübscher. Ist so eine YouTube vs. Vimeo Sache. Qualität ist da das Stichwort. Storehouse wird hoffentlich bald Aufmerksamkeit bekommen.

 

Was sind deine Vorbilder, sofern du welche hast?

Vorbilder fand ich früher immer schwierig, weil ich dachte dann kopiert man. Ist allerdings völliger Blödsinn. Weil die einfach mal viel besser sind. Und auch anders fotografieren. Man kopiert nicht so einfach. Sehe ich heute anders. Richtige Vorbilder hab ich dennoch nicht. Ich mag viele verschiedene Fotografen. Oftmals auch nur wegen einer Strecke. Da sind auch völlig unbekannte dabei.

 

Was ist dein Lieblingsblog oder Webseite zum Thema Fotografie?

Das ist wohl ähnlich wie mit den Vorbildern. Ich folge vielen Fotografen, Magazinen und Agenturen bei Facebook, twitter und per RSS.

 

Welches war die letzte Ausstellung, die du besucht hast.

Keine Ahnung

 

Wo gab es deine Arbeiten schon zu sehen?

Verschiedene Magazine und Online Medien. Ich glaube, ich hab noch nie irgendwo Bilder eingereicht.

 

Hebst du alle Bilder noch im RAW Format auf, oder findest du das im Internetzeitalter unnötig?

Klar. Alles RAW. Ich könnte jetzt sagen, das kann ich machen, weil ich im Gegensatz zu anderen Fotografen nur ein Bruchteil der Auslösungen mache, aber auch digital ist der Prozess der Entwicklung, eine Sache des Fotografen und nicht der JPG-Komprimierung der Kamera.

 

Kannst du dir vorstellen, dass deine Bilder in einer Galerie nicht mehr als Print, sondern nur noch auf Screens erscheinen?

Ich hatte sogar mal eine Ausstellung geplant, die für die Besucher nur über mobile Geräte funktioniert hätte. Also ja. Ich finde das Konzept der Ausstellung aber auch irgendwie… Die Leute kommen doch sowieso nur wegen den Schnittchen.

 

Benutzt du noch analoge Kameras und wenn ja warum?

Ich will unbedingt noch eine Mamimya RZ 67. Würde die Negative dann aber einscannen. Ich bin halt auch faul irgendwie.